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Extensionstherapie mit dem TRAComputer-Extensionsgerät

Indikationen:

  • Wirbelsäulenerkrankungen: Wirbelgelenkverschleiß, Bandscheibenvorfälle
  • Verspannungen der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Gelenkverschleiß (Arthrose) der Hüfte und des Kreuz-Darmbein-Gelenkes (ISG)

Physikalische Grundlagen und biologische Wirkung

Die Wirbelsäule wird über Seilzüge und einen Motor computergesteuert exakt gestreckt. So werden die Wirbelgelenke entlastet. Bei einem Bandscheibenvorfall ist ein Nerv durch eine Bandscheibe gequetscht. Auch kleinere Bandscheibenvorwölbungen können zu starken Schmerzen führen, wie bei dem so genannten Hexenschuss. Die Extension führt zu einer Entlastung des gereizten  Nervs. Außerdem kann sich die Bandscheibe wie durch einen Vakuumeffekt wieder zurückziehen. Eine schnelle und dauerhafte Schmerzlinderung wird herbeigeführt.

Bei Arthrosen der Hüfte schafft die Extension eine Lockerung des Gelenks in der schmerzfreien Richtung des Schenkelhalses. Der abgeriebene Knorpel wird  entlastet. Bei leichteren Arthrosen können hierdurch Schmerzen für längere Zeit gelindert werden. Zusätzlich kann zur Muskelentspannung die Muskulatur durch Tiefenwärme behandelt werden. Das Diathermiegerät „MiLi“ erzeugt über polarisierte elektromagnetische Wellen eine Tiefenwärme, welche stoffwechselfördernd und nebenwirkungsfrei das Muskelgewebe entspannt.

Nebenwirkungen und Anwendung

Selten treten zunehmende Schmerzen während oder nach der Therapie auf. Dann sollte die Therapie abgebrochen werden. Grundsätzlich wird zunächst und insbesondere an der Halswirbelsäule die Therapie mit geringem Zug begonnen. Bei Herzschrittmacherpatienten sollte ohne MiLi therapiert werden. Eine bestehende Schwangerschaft ist ein Ausschlusskriterium. Zunächst führen wir 4–6 Anwendungen durch. Zur Erhaltung der Schmerzreduktion kann die Therapie z. B. in 2-wöchigen Abständen fortgeführt werden.

Kosten

Die Extensionstherapie ist nicht mehr im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen
nicht übernommen.Lediglich die Tiefenwärme („MiLi“) wird noch bezahlt. Die Privatkassen übernehmen die Kosten der Behandlung.


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